Am Freitag, 28. August, wurde ein wichtiges Stück Radweg entlang der Oberen Donaustraße freigegeben. Bisher mussten Radlerinnen und Radler bei der zwischen Rembrandtstraße und Scholzgasse die dreispurige Obere Donaustraße queren und im Park auf der Kanalseite fahren. Das bedeutete vor allem lange Wartezeiten an den Ampeln.
Sperrlinien und Grünflächen
Nun hat die Stadt Wien entlang der Autostraße auf 400 Meter einen Zweirichtungsradweg errichtet, der diesen Umweg obsolet macht. Der Radweg ist auf Fahrbahnniveau, von der Oberen Donaustraße aber durch Parkplätze, Radbügel, Sperrlinien oder Grünflächen getrennt. Im Herbst sollen hier noch 12 Bäume gesetzt werden.

Am nördlichen Ende schließt der neue Radweg an die bestehende Anlage Richtung Gaußplatz sowie an den Siemens-Nixdorf-Steg über den Donaukanal an. Hier bleibt die Ampelanlage über die Obere Donaustraße allerdings weiterhin ein Ärgernis für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen. Während die Grünphase für Autos über eine Minute lang ist, bleiben ihnen höchsten 10 Sekunden zum Queren der Straße.







oliver says:
Freue mich über den neuen Radweg in der Oberen Donaustraße – jeder zusätzliche Meter guter Radinfrastruktur ist ein Gewinn für Wien. Aber warum wird 2026 noch immer dunkel asphaltiert, obwohl die kühlende Wirkung heller Beläge längst erforscht ist? Wie lange muss Wien noch forschen?
Tristan says:
Die Neugestaltung des komfortablen Radwegs geht im Bereich der erwähnten Ampelanlage leider voll auf Kosten der Fußgänger:innen.
Die werden ab sofort, und aufgrund der Ampelphasen oft zahlreich, auf eine schmale Restfläche zusammengepfercht.
Auf der anderen Seite sind sie dann gänzlich Freiwild, denn dort fehlt ein Zebrastreifen über die großzügige Fahrradspur.
Das ganze wird in dem Bereich zu Konflikten und leider voraussichtlich auch zu Unfällen führen. Bezirkspolitik und Mobilitätsagentur wurden im Zuge der Umgestaltung auf diese Problematik hingewiesen, geschehen ist leider nichts.
Ich passiere diese Stelle täglich mehrmals mit Rad oder zu Fuß.
Zu Fuß nunmehr mit großem Unwohlsein …