„Gerade beim Atelier Augarten wollen wir die Kommunikation deutlich verstärken“. Das erklärte Burghauptmann Reihold Sahl vergangenen September im Interview mit Zwischenbrücken. Das ehemalige Atelier des Bildhauers Gustinus Ambrosi im Augarten soll umgebaut und zu einem kulturellen Zentrum mit Gastronomie erweitert werden (wir haben berichtet).
Bauzaun seit Februar
Nach Sahls Ankündigung passierte freilich lange Zeit nichts. Ein Großteil des Geländes rund um das Atelier ist seit Februar durch einen Bauzaun abgesperrt – ohne ersichtlichen Grund. Gebaut wird bis jetzt nicht. Informationen gab es auch keine.
Immerhin letzteres hat sich nun geändert. Beim Eingang zum Augarten an der Ecke Scherzergasse und Lampigasse hängt ein großes Transparent an der Mauer. Darauf informiert die Burghauptmannschaft über die bevorstehende Sperre des gesamten Areals rund um das Atelier Augarten: „Vorrausichtlich von Anfang Juli 2026 bis Ende 2027“ werde das Tor Scherzergasse sowie alle anderen Tore zum Atelier Augarten gesperrt. Als einziger Zugang auf der nördlichen Seite des Augarten bleibt das Tor bei der Nordpolstraße geöffnet.

Weiters verweist das Transparent auf „nähere Informationen unter burghauptmannschaft.at“. Die Webseite ist allerdings weder benutzerfreundlich noch aktuell. Es gibt keinen Hinweis, wie man die Inhaltsseite des Atelier Augarten finden könnte. Und ist man nach längerer Suche und mehreren Klicks schließlich doch dort gelandet, bekommt man die Auskunft, dass die „Sanierungsarbeiten voraussichtlich noch 2025 beginnen“. Seither wurde die Webseite offenbar nicht mehr aktualisiert.






